Sein und Haben (franz. Film)

Sein und Haben ist eine preisgekrönte französische Dokumentation aus dem Jahr 2002 über eine französische Dorfschule in Saint-Étienne-sur-Usson in der Auvergne. Der Film wurde bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2002 vorgestellt und kam 28. August 2002 in die französischen Kinos. 
Handlung
Der Film spielt in einer Dorfschule in der Auvergne, in der sämtliche Kinder bis zum Ende der Grundschule in einer Klasse unterrichtet werden. Georges Lopez ist der einzige Lehrer einer Klasse, der auf die individuellen Entwicklungen seiner Kinder einzugehen hat und dem die Erziehung der Kinder beinahe allein obliegt. Vereinzelt sieht man einige Erwachsene.Der Film beginnt im Winter in einer Schneelandschaft und endet im Sommer.RezeptionBesonders die Abgeschiedenheit der Region und das Zusammensein auf engstem Raum ermöglichen genaue und feinfühlige Einblicke in die Charaktere der Kinder und ihres Lehrers. Auch kann der Zuschauer erkennen, wie die Kinder sich entwickeln und ihre Persönlichkeit herausbilden. Der Film ist gleichzeitig ruhig in der Konzentration auf die Schüler, die ganz bei sich sind. Andererseits lässt er aber auch die Magie dieses Lebensabschnittes wieder fühlbar werden, wenn sie spielen und das Leben erforschen.
Auszeichnungen
Der Film erhielt 2002 den Louis-Delluc-Preis und den Europäischen Filmpreis für Dokumentation und wurde 2003 für den César in den Kategorien Bester Film, Beste Regie nominiert und in der Kategorie Bester Schnitt ausgezeichnet. Im selben Jahr folgte die Auszeichnung des Syndicat Français de la Critique de Cinéma als bester französischer Film.
VON WIKIPEDIA, DIE KOSTENLOSE ENZYKLOPÄDIE



Last modified: Thursday, 25 February 2016, 6:08 PM